5. TagungsFestival
3.–6. Okt. 2019



Veranstalterinnen und Referent*innen



Konzipiert und geleitet wird die Tagung von

Petra Hugo - Trauer Wege Leben - Referentin für Trauerbegleitung, Bestattungskultur und Ritualgestaltung
Petra Hugo, Beetzendorf
www.trauer-wege-leben.de
Petra Hugo

Bildungsinstitut Trauer-Wege-Leben; Referentin für Trauerbegleitung, Bestattungskultur und Ritualgestaltung
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Hagara Feinbier - Musikerin, Pädagogin, Chor- und Seminarleiterin, Netzwerkerin
Hagara Feinbier, Bad Belzig
www.come-together-songs.de
Petra Hugo

Musikerin, Pädagogin, Chor- und Seminarleiterin, Netzwerkerin
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Silke Grimm - DanseVita-Lehrerin/Tanz, GetragenSein im warmen Wasser, Trauerbegleiterin i.A.
Silke Grimm, Bad Belzig
www.heilort.org

DanseVita-Lehrerin/Tanz, GetragenSein im warmen Wasser, Trauerbegleiterin
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Sabine Rachl - Trauerbegleiterin, Fachpäd. Psychotraumatologie Sabine Rachl, Köln
www.siento-stiftung.de
Trauerbegleiterin (BVT), Musiktherapie, Fachpäd. Psychotraumatologie (ZTK)
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Referent*innen 2019

Prof. Dr. Annelie KeilProf. Dr. Annelie Keil,
Annelie Keil war eine der ersten Professorinnen der Universität Bremen und dort über 30 Jahre in den Arbeitsbereichen Sozialarbeitswissenschaft, Gesundheitswissenschaften und Krankenforschung, angewandte Biografie- und Lebensweltforschung tätig. Mit zahlreichen Vorträgen, Büchern, Auftritten in Funk und Fernsehen und ihrem überaus hohen Engagement für vulnerable Gruppen in der Gesellschaft hat sie sich bundesweit einen hoch anerkannten Ruf erworben.
2004 wurde Prof. Annelie Keil mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für ihr herausragendes Engagement im Bereich gesundheitlicher Chancengleichheit wurde sie 2018 mit dem Carola Gold-Preis geehrt. In den letzten Jahren war sie maßgeblich an der Entwicklung und Durchführung des Weiterbildungsstudiengangs Palliativ Care beteiligt, den die Akademie für Weiterbildung der Universität Bremen in Kooperation mit dem FB 11 und dem IPP anbietet. Annelie Keil ist Angehörige des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP), dessen Vorgänger, das Zentrum für Public Health (ZPH) sie ebenfalls mit gegründet und geleitet hat.

Dorothea KlaerDorothea Klaer
Seit 2004 Geschäftsführerin, Bestatterin und Trauerrednerin bei Horizonte Bestattungen auf der Haid, in Freiburg. Vergänglichkeit ist für sie schon immer ein zentrales Thema und die Fragen „woher - wohin“ haben sie nie verlassen. Nach Jahren als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Konfliktberatung, Imagination und Atemtherapie fühlte sich die Berufung zur Bestatterin und Trauerrednerin als weiterer Schritt an die Kanten des Lebens folgerichtig an. Es ist ihr ein Herzensanliegen Menschen in dieser besonderen Lebenssituation liebevoll begleiten zu können, und eine große Freude, im eigenen Bestattungsinstitut in der Entwicklung einer neuen Bestattungs- und Verabschiedungs- und Trauerkultur mitwirken zu können.

Andreas SüskowAndreas Süskow
Trauerbegleiter und -redner, Liedermacher, Kabarettist, Gestalter von Zeremonien Ritualen, verwaister Vater mit 35 Jahren Erfahrung in der Begleitung und Leitung von Kinder- und Jugendgruppen sowie seit 10 Jahren in der Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mein Motto hierzu:  Wir Erwachsenen können von den Kindern lernen, Trauer und Freude ganz nahe bei einander zu leben.



Andrea Schürgut - Keramikerin und ausgebildete Trauerbegleiterin Andrea Schürgut, Rostock
abgenabelt, losgelaufen und beschult in Hoyerswerda - freigedreht als Töpfergesellin - studiert als Diplomkeramikerin - dankbare Mutter verabschiedeter Kinder und einer wunderbaren Tochter - in dankbaren Beziehungen lebend - seit über 20 Jahren als Keramikerin und ausgebildete Trauerbegleiterin tätig - bundesweit ausstellend, kreativ begleitend und fortbildend unterwegs.
www.feuermale-schuergut.de

Calaca e.V / Mario Vázquez - Zusammenschluss lateinamerikanischer, spanischer und deutscher Enthusiasten Calaca e.V / Mario Vázquez und weitere Mitwirkende, Berlin
- ein Zusammenschluss lateinamerikanischer, spanischer und deutscher Enthusiasten, die jährlich das Mexikanische Totenfest durchführen und bei verschiedenen multikulturellen Veranstaltungen und Workshops in Berlin und Umgebung präsent sind. (z.B. auch Straßentheater: Invisibles - Menschen ohne Papiere)
www.calaca.de

Stephan Franke Stephan Franke
Als ich vor ca. 20 Jahren auf der Suche nach einem neuen Kabarettprogramm war, entstanddie Idee, ein Programm rund um das Thema Tod zu schreiben.Ich fand es spannend, eines der letzten Tabus (vielleicht unser allerletztes Tabu?) soaufzubereiten, dass es einerseits komisch präsentiert werden kann, andererseits jedochnicht verletzt. Die Frage war: ist es überhaupt möglich, Tod und Humor, diese scheinbarenGegensätze, miteinander zu verbinden?
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Robert Hofberger Robert Hofberger
lebt in Berlin. Ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter, HAKOMI-Therapeut (körperorientierte Psychotherapie), seit 1997 Praxis und Studium des tibetischen Buddhismus, lebt seit 2007 in buddh. Gemeinschaft. Mitarbeit u.a. bei Max-Planck-Institut als Lehrbeauftragter (ReSource Projekt) und in Sukhavati  Spiritual Care Zentrum (Bad Saarow). Große Leidenschaft für Gemeinschaften und den WIR-Prozess/Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Leitet offene Abende und Seminare zu Meditation, Achtsamkeit und Mitgefühl. Schwerpunkt dabei ist die Vermittlung der buddhistischen Weisheit in möglichst säkuläre Sprache zu bringen  so dass sie vielen Interessierten zugänglich ist.









Petra Hugo, Beetzendorf-Poppau
Ich lebe in einem altmärkischen Dorf (Sachsen-Anhalt) neben und mit der Gemeinschaft & Ökodorf Sieben Linden, bin Diplom-Sozialpädagogin & Soziotherapeutin mit Ausbildung in Trauerbegleitung.
Leite seit 1990 Fortbildungen zu Trauerbegleitung, Ritualgestaltung, in der Hospizarbeit, von BestatterInnen und weiteren Berufsgruppen;
Bildungsarbeit, Organisationsberatung und Fachsupervision für Organisationen;
Gründung und langjährige Leitung von TrauerWege e.V. Mainz / Beratungsstelle; Gründungsmitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung BVT e.V.

Meine Vision: eigen-mächtig mit allen Facetten unseres Lebens umzugehen. Wir können sie uns aneignen, indem wir uns ihnen stellen und sie selbst gestalten, z.B. auch mit rituellen Formen. Das Leben auch mit dem Tod zu fühlen und zu feiern, kann uns tief berühren, uns stark machen und anderen Menschen sehr nah bringen - den lebenden und den gestorbenen. So erlebe ich es, und dazu möchte ich beitragen.

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Hagara Feinbier
lebt seit 1991 in der ZEGG-Gemeinschaft in Bad Belzig/Brandenburg und trägt dort mit viel Herz zur musikalischen Gestaltung des Gemeinschaftslebens bei. Sie ist Herausgeberin der Liederbücher und CDs "Come Together Songs" mit Liedern des Herzens aus aller Welt, bildet seit 14 Jahren SingkreisleiterInnen aus und organisiert jährlich stattfindende Sing- und Kulturfestivals. Musik ist eine starke heilende, verbindende und nährende Kraft, gerade in Zeiten von Abschied und Trauer. Als Musikerin bin ich Ritualmeisterin. Ich möchte Menschen ermutigen, die Heilkraft des Singens zu entdecken, für sich persönlich, im Kontakt zu sterbenden und trauernden Menschen, wie auch im Gestalten von Feiern.

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Silke Grimm, Bad Belzig
www.heilort.org
DanseVita-Lehrerin/Tanz, GetragenSein im warmen Wasser, Trauerbegleiterin

und außerdem: Mutter und Großmutter und Initiatorin des neu entstehenden HeilOrt-Projektes in Bad Belzig/Brandenburg.
Mein Anliegen ist es, das Trauern, das Sterben und den Tod als natürliche und lebendige Teile unseres Lebens bewusst in unseren Alltag zu integrieren - in unseren persönlichen, wie in den unserer Lebensgemeinschaften. Meine eigenen Erfahrungen haben mir gezeigt, welch ein Schatz darin liegt, diese Seinszustände bewusst zu erleben, selbstbestimmt und eigenmächtig zu gestalten und andere Menschen darin zu begleiten. Dieses bewusste Erleben hat sich für mich zu einem Teil meines spirituellen Weges entfaltet, der mir die Intensität, die Unbedingtheit und das Wunder des Lebens enthüllt.

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Sabine Rachl
begleitet als Musiktherapeutin auf der Palliativstation der Uniklinik Tübingen Familien in Sterbe- und Trauerprozessen.
An der UdK Berlin ist sie Lehrbeauftragte im Masterstudiengang für "Musiktherapie in palliativen Kontexten" und leitet den jährlich stattfindenden Zertifikatskurs "Musiktherapie im palliativen Kontext", eine Weiterbildung für Musiktherapeut_innen.
Mit ihrer siento-Stiftung gemeinnützige GmbH (Informationsnetzwerk für Lebenswissen zum Sterben und Trauern www.siento-stiftung.de) unterstützt sie Schulklassen, Unternehmen und Einzelpersonen bei Sterbe- und Trauerprozessen.
Außerdem ist sie als Bildungsreferentin für den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in unterschiedlichsten Kontexten unterwegs.

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