Leben-Sterben-Feiern
1. TagungsFestival 2011
2. TagungsFestival 2013
3. TagungsFestival 2015




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Nachklänge

Hier sind Auszüge von dem zu lesen, was TeilnehmerInnen und mitwirkende ReferentInnen uns geschrieben haben.

Vier Wochen sind schon vergangen, kann das sein? Es ist immer noch alles so präsent und begleitet mich durch den Alltag, als wäre ich gestern erst nach Hause gefahren. Die Tage haben mich sehr tief berührt und mit Licht erfüllt!
Ich fand die Zusammenstellung genial. Zum einen habt ihr die ganze Tagung in erlebte Rituale getaucht, vom Ankommen bis zum Abschied, das war Seelenbalsam und hat mich durch die Tage getragen, zum anderen war die Mischung wunderbar aus Hagaras rahmenden Lieder, Petras Professionalität, wie sie uns gefüttert hat mit der Bedeutung der Rituale, mit Sterbe- und Trauerbegleitung, eben auch mit Theorie und Silkes persönlichem Weg, ihren Gedanken zu Leben und Tod, an denen sie uns hat teilnehmen lassen. Sie hat tief berührende Worte gesprochen, deren Inhalt wie weggeweht sind und mein Kopf sie nicht mehr einfangen kann, in der Seele aber wirken sie.
Eine Herzensfreundin von mir, die 2009 an Krebs gestorben ist, hat mir vor ihrem Tod gesagt, dass sie vielleicht deshalb so sterbenskrank geworden ist, weil sie zuvor oft an den Tod gedacht hatte. Das beschäftigte und beunruhigte mich seither sehr, da ich selbst viel darüber nachgedacht und mich damit auseinander gesetzt hatte. Während dieser Tagung, wo besagte Ulli unglaublich präsent war - das Singen im Zegg hatte ihrem Leben vor einigen Jahren eine gute Wende gegeben- wurde mir klar, dass meine Sorge unnötig ist, dass es mich vielmehr um so tiefer ins Leben eintauchen lässt, dass ich den Tod eben nicht wegschiebe, sondern ihn in meine Leben zu integrieren versuche, da er ein Teil davon ist, und es gerade deshalb so wertvoll macht.
Ich hatte vor Jahren das Glück, meine Eltern im Sterben begleiten zu dürfen, und mich mit wohltuenden Ritualen von ihnen zu verabschieden und seither denke ich, dass ich nach 25 Jahren Arbeit am Anfang des Lebens gerne am Ende arbeiten würde und ich da vielleicht noch mehr gebraucht werden würde, doch wie ich das anfangen könnte, das weiß ich noch nicht. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch die Arbeit einer weiteren Tagung machen würdet. Konkrete Vorschläge habe ich nicht, aber bitte mit der gleichen Ruhe, Tiefe und Fröhlichkeit, mit der Ihr diese Tagung zu einem wertvollen, wunderbaren Geschenk für uns alle gemacht habt.         Lisa

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Mein Gefühl war, dass wir als Spontan-Gemeinschaft von der Unendlichkeit gehalten waren. Das Gemeinschaftsstiftende war, dass dieser größte spirituelle Raum und das Persönliche eins waren. So entstand Gemeinschaft in einer Tiefe, nach der ich mich sehne. So erkläre ich mir auch den tiefen Frieden, in dem ich mich gefühlt habe.
Ihr drei habt ein göttliches Zusammenspiel gestaltet.
Hagara hat durch die Mantras zu einem gemeinsam schwingenden Organismus beigetragen. Silke hat uns Wachsen und Reifen im Umgang mit konkreten Todesereignissen im Sinne "Tod gibt Leben" geschenkt. Petra hat die Tage mit einem Bewußtsein für die Wirkung von Ritualen bis in die kleinsten Verästelungen begleitet.
Auch die Teilnehmer haben so viel gegeben. Die Dinge und Bilder der Verstorbenen haben mir die Erfahrung ermöglicht, vor allem am Festabend durch den Altar, daß die Trennung zwischen den Welten aufgehoben war. Wir haben zusammen gefeiert. Für diese Erfahrung versagen die Worte...
                                                                                                            Janine

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Besonders gelungen fand ich, dass beide Zielgruppen (Trauernde und beruflich Interessierte) profitieren konnten. Das war möglich dadurch, dass alle in den rituellen Fluss eingebunden waren (den Petra sehr schön und freilassend gestaltet und gehalten hat) und jeder nach seinen Interessen workshops wählen konnte. Es ging immer sehr menschlich zu und war nie zu sachlich/fachlich, dass Trauernde sich abgestoßen fühlen mussten (glaube ich jedenfalls). Es gab diesen geschützten Raum, in dem alle Gefühle sein konnten. Auch Profis konnten nicht nur mit ihrer professionellen Seite da sein, auch mit ihren persönlichen Trauererfahrungen.
Viele Dinge/Rituale waren mir schon vertraut. Von dem mexikanischen Totenfest hatte ich schon gelesen und hatte erst Bedenken, ob man so ein fremdes Ritual einfach übernehmen kann. Es ging! Das Ritual gibt einen Rahmen, den wir mit unseren Inhalten füllen können, unserer Musik, unseren Fotos unserer Art zu tanzen, zu feiern ...Für mich sind meine Ahnen sowieso schon länger immer mit dabei - ich fand es aber sehr bewegend mitzuerleben, welch eine Erlösung das Fest für manche Teilnehmerinnen war. Auch das Open-Space-Angebot fand ich wunderbar und sollte bei einer Folgeveranstaltung auf jeden Fall wieder aufgenommen werden. Ich habe soviele interessante Gespräche geführt, Menschen mit ihrer Arbeit in diesem Bereich kennengelernt ... Auch der persönliche Coach und der Zweieraustausch waren natürlich super. Ich habe viele schöne neue Lieder (von Hagara) gelernt und das Tränenritual... Danke für die Kopien, Texte, Cds ... Silkes persönlicher Vortrag war eine echte Bereicherung, vielen Dank dafür. Das Essen war spitze. Ton und Technik astrein. Organisation, Zeitplan ... alles gut.                                                                         Katja

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Das Festival-Thema schreit nach einer Fortsetzung / Fortführung!

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...geben können, nehmen dürfen, teilen.... da sein, hier sein zwischen den Welten und als "Botschafterin" in unsere Welt. Danke                     Andrea

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Wunderbar dass Ihr den Mut habt, Sterben, Tod und Trauer zum Thema zu machen und uns dadurch ermutigt habt, uns auch dem zuzuwenden. Ich merke, dass es mir die Angst davor nimmt. Mein Fokus war Verbindung von Leben & Tod. Es ist Euch wunderbar gelungen!                                Magda

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Seit 1992 habe ich viel erlebt und gelernt an diesem Ort. Diese Tagung war der Höhepunkt - höchste Kompetenz, so gelungen wie - für mich - nur etwas gelingen kann. Ich fühle mich reich beschenkt. Ich komme wieder.    Gerhard

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Danke - dass Ihr die Pole zugelassen habt:
Trauer - Freude
Schmerz - Trost, Geborgenheit
oder: dass Ihr den Raum geschaffen habt, in dem diese Pole präsent sein konnten... (er hatte etwas von Mutterschoß. Das Bild nehme ich mit.)
Was für eine "Leistung", was für eine Kreation!
geistiger Input             den Ort hier
die vier Elemente, Sinnliches     die Musik
das Fest       Kunst
Raum fürs Persönliche, fürs Professionelle
die Sorgfalt         Die Salbe
Die Mitte! Der Schrein!     die wunderbare Feuerhütte
Danke, Silke, für Deinen Vortrag - für die Meditation, sie hat mir etwas wichtiges gezeigt!
Danke, Petra, für Deine Anregungen
Danke, Hagara, für die Musik, die nach Hause bringt...                 Elisabeth

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Danke, für dieses wunderbare Geschenk der Liebe an uns für uns alle. Ich gehe reich zurück                                                                           Christina

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Es war grandios - was ihr drei da erschaffen habt... eigentlich fehlen die Worte dafür... und wie gut, dass es bestimmt jede/r mit in seine Lebenswirklichkeit trägt und dort weitere Samen aufgehen werden!!! Was für ein Erfolg --- Ich freue mich darauf wie es weitergeht... weiter wirkt...
                                                                                                            Sigrid

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(zum Totenfest) das war wirklich sehr sehr beeindruckend, wie ihr den Saal geschmückt habt und welche Stimmung im Saal herrschte. ich seh mich da noch am Rrande sitzen und die mitgebrachte Freundin trösten. Sie bemalte vier Oblaten mit den Namen der Toten, die sie in diesem Jahr verloren hatte und legte sie auf eine Stelle auf den Altar, wo sie farblich erstaunlich genau hinpassten. Ich kam nur soweit, mir mal aufzuschreiben, wen ich überhaupt alles betrauere. Ich hab das Gefühl, manche fallen mir gar nicht ein, ich warte noch auf die Verlängerung der Erinnerungssliste. Totensonntag sollte sich wirklich im Charakter verändern: es sollte ein Sonntag werden mit den Toten, die man wieder an diesem Tage in Gedanken und Gefühlen zum Leben erweckt. Die man begrüßt und verabschiedet. ich versuche vielleicht mal, das dieses mal zu leben... - sonst bin ich diesen Tag immer übergangen. Na, mal sehn, was herauskommt dabei. Ich werde Käsering backen, den nur meine Mutter backte...                                         Frederike

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Ich fühle mich sehr bereichert durch diese Tage.
Vor allem ist es EIN Bild, das sich bei mir eingestellt hat:
Wir waren als Gruppe mit diesem Thema wie auf einem Schiff, das Ihr im Gleichgewicht gehalten habt.
Gleichgewicht zwischen Freude und Schmerz
Tröstendem und Trauer
Schwachem und Starkem
Körper, Seele und Geist
Die Einzelne konnte sich auf diesem Schiff frei zwischen den Polen bewegen. Denn es blieb insgesamt im Gleichgewicht.
Ich habe darüber nachgedacht, wodurch Ihr Euch dieses Vertrauen erworben habt, dass ich als Einzelne frei bin für meine Trauer und dann auch wieder für meine innere Stärke. Es war sicherlich der gut konzeptionierte Aufbau der Tagung, die Musik hat eine große Rolle gespielt, ... was noch?
Ich arbeite in der Kindertrauerbegleitung und ich habe von der Tagung eine Stimmung mitgenommen, die ich in meine Arbeit hineintragen will. Eine Schwingung - von Vertrauen, Leiblichkeit, Ruhe, Lebendigkeit. Von Mut und Demut. Ich weiß noch nicht, wie ich es umsetzen kann...
Inspirierend waren für mich die Orte für die Trauer: Die Mitte der Gemeinschaft, der "Schrein" am Rand der Gemeinschaft, aber noch im Blick, der Erdplatz, die Steinmauer, der Feuerplatz...                             Elisabeth

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Der Alltag ist eingekehrt und doch spüre ich, dass ich immer wieder stille "Nachhallräume" in Alltag brauchte.
Ich fühle mich sehr reich beschenkt, für meinen neuen beruflichen Weg zur "Hebamme an Ende des Lebensweg". Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung mit Euch geben würde.
Die gute Planung und Organisation, dieses TagungsFestivals war deutlich zu spüren. Ich danke dem Göttlichen für Eure Vision und Euren Mut neue Wege zu sehen und zu gehen. Für mich persönlich, war es eine wunderschöne Erfahrung, gemeinsam mit meiner Tochter in tiefe und kraftvolle Wachstumsprozesse zu kommen. Wir sind uns neu begegnet, als Mutter und Tochter, mit den Themen, Sterben, Tod, Leben, Feiern, Nähe und Raum für das eigene Sein.
Ich danke Euch für den Wechsel zwischen, Gesprächen, Austausch, kreativer Arbeit, Entspannung und Ruhe, neues Kennenlernen, altes vertiefen, singen, tanzen und feiern. Ich danke Euch für die Räume, die Ihr, in mir geöffnet habt, für Gefühle, Erinnerung, Tränen, Trauer, Lachen, Schweigen, Achtsamkeit, Verständnis, Fragen und Antworten. Ich danke Euch für die Gemeinschaft, die Nähe, die hilfreichen Rituale, die außergewöhnliche Zeit!                                                                 Yvonne

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Ich bin ein bißchen skeptisch zu euch gefahren, weil ich zeitmäßig ziemlich eingespannt und abgespannt war, mir die weite Fahrt sehr viel war und weil es mir auch innerlich gar nicht gut ging, ich keine Kraft hatte, leer und nicht in mir war. Zurückgefahren bin ich mit einem Lächeln auf den Lippen, mit einer Leichtigkeit und Lust zum Leben. Ich hab das Lächeln der Skelette vom mexikanischen Totenfest mitgenommen und fühle mich seitdem viel freier und froher.
Ich bin sehr dankbar für die offene und vor allem so vielseitige Herangehensweise an das Thema Tod, die einfühlsame und authentische Erzählung von Silke, die klaren Antworten des Bestatters, für die Erfahrungen aus den Workshops und die schönen Seelenlieder.   Bernadette

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Ich bin so froh, dass ich dieses Jahr bei dem Festival dabei war!!! Das hat mir bis hierhin schon so viel gebracht!!! Ich schaue noch radikaler auf mein Leben. Lebe ich meinen Traum? Und ich bin gelassener, wenn andere Menschen von Verlusten sprechen, weil ich Euch in meinem Rücken spüre. Ihr seid für mich wie meine Ahninnen geworden mit all Eurem Wissen und Eurer Weisheit und Erfahrung. Ich habe Menschen auch schon von besonderen Ritualen und Feiern berichtet. Als nächstes Projekt werde ich meine Großmutter befragen, was sie sich wünscht und ihr einen starken Kraftgegenstand gestalten, den ich ihr mitgebe für Ihre Reise. Und ich freue mich mich sehr auf nächstes Jahr! Mit hoffentlich ganz vielen Jugendlichen!!
                                                                                                            Linda

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Die Tagung wirkt noch immer nach. Und sie hatte bei mir ganz konkrete Folgen. Zum einen habe ich mir die Wut angeschaut, von der ich in der Schlußrunde gesprochen hatte. Nun weiß ich, woher sie kommt. Damit ist mir meine Biografie wieder ein Stück transparenter geworden, besser ausgeleuchtet sozusagen. Zum zweiten habe ich inzwischen das von einem anderen Teilnehmer empfohlene Buch "Die vergessene Generation" von Sabine Bode gelesen....                                                                 Gerhard

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Aber was ich einfach sagen möchte - es war wunderbar!!!!!
Die ganze Tagung war rundum toll, warmherzig, tiefgehend, lebendig, menschlich,... Mit hat gut gefallen: Eure sehr kompetente Führung, eure klaren Strukturen , die wertvollen Inhalten, gute Vorbereitung, die kleinen Rituale z.B. beim Eintreten, die Lieder!!!, das Totenfest!!!, Silke's Vortrag...
Es gab keinen Moment, wo ich mich gelangweilt zurückgelehnt habe, wie sonst oft bei Tagungen, wenn ich innerlich abschalte. Ihr habt es geschafft, oder wir haben es geschafft dass es wirklich Beides wurde: Ein Festival und eine Tagung. Eure Art zu leiten hat mir sehr gut gefallen - und entspricht sehr meinem Arbeitsstil - aber überhaupt das ganze Programm war gut zusammengestellt und die Lieder und Rituale haben die besonders liebevolle und menschliche Atmosphäre sehr unterstützt. Ich bin beglückt und bereichert nach Hause gefahren und bin dankbar, dass ich ein Teil des Ganzen sein konnte.                                                                          Alwine

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Ich habe ca. 5 Jahre als Bestatterin gearbeitet und verdiene mir nun schon seit 6 Jahren meine Brötchen u.a. als Trauerrednerin. Viele Fortbildungen habe ich schon gemacht, aber dieses Festival war bei weitem das Wichtigste, Schönste, Inspirierendste, Tiefgehendste auf meinem Weg.
Nun mit dem Festival hat die Art, wie ich arbeiten will, noch einmal eine große und von mir noch gar nicht abzusehende Veränderung erfahren. Ich bin in diesen paar Tagen durch viele Höhen und Tiefen gegangen, habe mir Antworten erhofft und viele Fragen gefunden, auch die, ob ich in meinem Beruf überhaupt weiterarbeiten will. Ganz wichtig war das Totenfest. Darin hat sich für mich am klarsten gezeigt, wie ich meine Trauerfeiern gestalten möchte - mit und für die Verstorbenen und die Lebenden.
Seitdem bin ich mutiger geworden in meiner Arbeit, kann mehr zu dem stehen, was ich gut finde und muss nicht mehr so auf Beifall von allen Seiten gucken. Zum Beispiel hab ich bei einem Vortrag zum ersten Mal davon gesprochen, dass ich in meinen Feiern mit den Verstorbenen spreche und sie einlade, dabei zu sein...
Zitat aus "Vier minus drei": Ein Fest des Lebens und des Todes. Weil beides soooooo nah beieinander liegt, ineinander, ach es ist eins. ... Alle Gefühle waren in einem Raum. Das ganze Leben war im Raum und der ganze Tod.
Ja, das soll spürbar werden bei meiner Arbeit und es ist ganz oft spürbar geworden in den Räumen, die ihr geschaffen habt oder die durch Euch ins Leben gekommen sind.
Als ich nach Hause kam, hab ich mir die Haare abgeschnitten und immer wieder lange Zeit das Mantra für Neubeginn gesungen. Irgendwie war es ein Neubeginn, der sicher noch große Veränderungen nach sich ziehen wird, aber in ganz kleinen Wachstumsschritten. Ganz besonders kostbar waren mir - die Räume, die ihr gestaltet habt, vor allem der Grabplatz und der Feuerplatz. Die verschiedenen Altäre. Das Singen. Der Vortrag von Uller. Ente, Tod und Tulpe. Das Lied und das Ritual mit dem Tränenkrug bei Dir, Hagara. Das Theaterstück. Das Totenfest. Ganz toll war immer der Rahmen gehalten, die Begrüßung an der Tür mit dem Licht in der Hand fand ich z.B. superschön.
Ich danke Euch von Herzen für das, was Ihr da in die Welt gebracht habt.
                                                                                                            Bettina

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Ganz alltäglich-praktisch hat sich bei mir in wunderbarer Weise das Bohnen-Ritual ausgewirkt: Ich trage sie täglich in meiner rechten Hosentasche(fülle auch um, wenn ich eine andere Hose trage), und stecke jedes Mal, wenn ich mich über was freue und dankbar bin in meinem Alltag, eine in die linke. Abends sammle ich dann. Kann mich meistens nicht mehr erinnern, wofür ich dankbar, war, aber das macht nichts. Auf jeden Fall hebt es die Lebensfreude und ist ein wunderbares Mittel bei Anflügen von Alltags-Depressionen - es gibt immer etwas, wofür ich dankbar sein kann, auch wenn die Weilt mir gerade noch so düster erscheint.                          Ingelor

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Ich habe ja inzwischen etwas Zeit verstreichen lassen und stelle immer wieder fest, dass unsere gemeinsamen Tage eine starke Nachhalligkeit in mir bewirken. Ich denke immer noch an viele schöne und tiefe Eindrücke zurück, wurde schon häufig befragt und konnte etliche Erfahrungen und Ideen weitergeben, anwenden, transformieren, etc. In meinem Umfeld hat es die "Revolution" (wie wir es in der Endrunde nannten) bereits gegeben, wenn ich mir überlege, wie vielfältig ich das Thema "Trauer, Sterben, Tod im Leben" bereits mit anderen Menschen besprochen habe.           Christiane

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Ihr alle seid wunderbare Hebammen für mich.
Danke, für die achtsame und sanfte Geburt in den Abschied und den Neuanfang

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Ich gehe beglückt und inspiriert. Singen, tanzen, weinen, reden, hören... alles hatte seinen Platz. Auch Information und Anregung, künstlerischer Ausdruck. Außerdem: ein Danke an das ZEGG. Es ist schöner geworden, weicher, offener, unidiologischer. Trotzdem hat es Kraft behalten.

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Das ganze Festival ein wunderbarer Ritualweg - Ritualfluss vom Anfang bis Ende! Danke - in Licht und Liebe

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