4. TagungsFestival
      5. - 8. Okt. 2017





Einladung an Kinder und Jugendliche / junge Erwachsene


Ganz bewusst laden wir auch wieder Kinder und Jugendliche zur Tagung ein. Sie haben ein elementares Recht, an allem beteiligt zu sein, was ihr Leben angeht. Häufig haben sie ein unbefangenes Umgehen mit dem Tod und ein inneres Wissen, von dem wir Erwachsenen einiges lernen können.
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  • Gruppen
    * Gruppe für Kinder    Betreuung und thematische/kreative Angebote
    * Junge-Leute-Kreis   und thematische/kreative Angebote

  • Einige Teile der TagungsFestivals können Kinder und Jugendliche mit den Erwachsenen gemeinsam erleben:
    * Rituale, Singen und Tanzen, Morgen-Einstimmungen und Abend-
       Ausklänge

    * Theater am Freitag
    * Rituelles Fest in Anlehnung an ein Mexikanisches Totenfest
    * Workshops auch gemeinsam mit Erwachsenen   -   in Planung

  • Anreise mit Kindern und Jugendlichen vor Tagungsbeginn

    Beim TagungsFestival können Erwachsene, Kinder und Jugendliche ihr Erleben miteinander teilen.
    Wir bieten Kindern und Jugendlichen das Mitwirken bei Angeboten für alle sowie eigenen Raum und Zeit in Gruppen. Hier können sie sich mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen, Erlebnissen und Fragen zu diesen Lebensthemen befassen. In gemeinsamem Tun und Gespräch, auch mit Spaß und Leichtigkeit, mit ihren Ideen zu kreativen Gestaltungen, Musik usw. begleiten wir sie in ihrem Tempo - alles darf sein, nichts muss. Die Kinder und Jugendlichen entscheiden selbst, ob und wie sie mitmachen möchten. Die Themenangebote sind eingebunden in die gemeinsame Zeit in der Gruppe, und es gibt nach Bedarf auch parallele (nicht-thematische) Angebote.

    Vielleicht haben Sie Bedenken, Ihre Kinder/ Jugendlichen zum TagungsFestival mitzubringen?
    Wir möchten Sie dazu ermutigen, es trotzdem zu tun - denn:
    sie werden leider häufig ausgeschlossen, wenn es um Sterben, Tod und Abschied geht. Wir Erwachsene sind vielleicht unsicher, wollen sie schützen vor unangenehmen Gefühlen, sie schonen vor unserer Traurigkeit und ihnen eine möglichst unbeschwerte Kindheit bieten. Doch spüren, wissen und können sie oft mehr, als wir Erwachsene ihnen zutrauen. Wenn wir sie mit einbeziehen und ihnen erlauben, alle Gefühle und Reaktionen zu leben, sie zu ungewöhnlichen Fragen und Ausdruck ermuntern, oder uns mit ihnen gemeinsam auf das Sterben und den Tod eines nahen Menschen vorbereiten, sind sie bestens gestärkt für ein selbst bestimmtes Leben, in dem es immer wieder auch um Abschied nehmen geht. Sie können erfahren, dass das Leben, trotz eines Verlustes, wieder okay sein wird, ja sogar besser als okay sein wird. Dieses Lebenswissen miteinander zu erfahren und zu teilen, kann ein großer Schatz sein.

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